WIR HEIRATEN. ALLERDINGS WEITER WEG. KOMMST DU TROTZDEM?

Na klar. Mein Basislager ist im schönen Bayern. Aber für tolle Geschichten fahre ich so ziemlich überall hin

AB WANN BEGINNEN DEINE HOCHZEITSREPORTAGEN?

Am Liebsten begleite ich Hochzeiten über mehrere Stunden. Nur so kann ich all die vielen Momente an diesem Tag auch richtig festhalten. Daher beginnen Samstagsreportagen ab 6 Stunden.

…ICH HÄTTE DA SO EINE VERRÜCKTE IDEE IM KOPF

JA JA JA. Ich mag es anders. Ich mag spontane Ideen. Seltsame Orte. Ich mag verrückt. Also her damit. Bin dabei.

WAS PASSIERT, WENN DU AM GEBUCHTEN TAG KRANK BIST?

Na das wollen wir mal nicht hoffen, aber jeder wird natürlich mal krank. Bei einem Shooting vereinbaren wir ganz unkompliziert einen Alternativtermin. Bei einer Hochzeit geht das selbstverständlich nicht so einfach. Für diesen speziellen Fall habe ich in meinem Umkreis ein großes Netzwerk an wunderbaren, talentierten Fotografen, die ich ohne weiteres sofort empfehlen kann und mich somit schnell um Ersatz kümmern würde.

WAS KOSTET DAS?

Weil das von so verschiedenen Faktoren wie Ort, Zeit und Auwand abhängt, gibt es dafür keine pauschale Antwort. Schreib’ mir eine Nachricht mit deinen Wünschen.

…ABER ICH WURDE NOCH NIE FOTOGRAFIERT!

Ganz ehrlich? Das ist vollkommen egal. Irgendwann fängt mal an. Irgendwann wurde der Himalaya auch mal das erste Mal bestiegen. Einfach machen.

 

ÜBERGIBST DU AUCH UNBEARBEITETE BILDER?

Nein, auf keinen Fall. Von der anfänglichen Idee, über die Planungen, das Shooting bis hin zur Bildbearbeitung: All das fließt in meine Arbeit ein und all das wird erst zum fertigen Foxografie Endprodukt. Grundsätzlich fotografiere ich im RAW-Format, was eine Nachbearbeitung umumgänglich macht.

ANALOGLIEBE

Ein Foto ist für mich erst ein richtiges Foto, wenn man es in der Hand halten kann. Fotos nur Digital? Gibt’s schon genug auf dem Handy.

BIETEST DU AUCH FOTOALBEN AN?

Oh ja, sehr gerne sogar. Was gibt es Schöneres als durch ein dickes Bilderbuch zu blättern?


“There are no bad pictures; that’s just how your face looks sometimes.”

― Abraham Lincoln

Ganz oft höre ich Sätze wie „Ich bin total unfotogen“ oder „Ich mag es überhaupt nicht, fotografiert zu werden“. Zum ersten kann ich sagen – das ist Quatsch. Es gibt kein unfotogen oder fotogen. Manche Menschen schaffen es einfach nur besser, Unsicherheiten zu überwinden als andere. Wenn man eine große Nase hat, dann hat man das eben. Es wird danach kein Foto entstehen, auf dem du eine kleine Stupsnase hast. So ist das einfach. Schließ lieber Frieden mit ihr – schließlich trägst du sie noch eine Weile mit dir herum. Es gibt kein unfotogen, nur vielleicht einen ungünstigen Moment

Zu Letzterem kann ich sagen: Das verstehe ich. Selbst in unserer Zeit, in der täglich Millionen von Fotos mit Smartphones, Tablets und Digatalkameras geschossen, hochgeladen und herumgeschickt werden – selbst da bleibt ein schlichtes Portrait eine verdammt intime Sache. Man kann sich nicht verstellen. Ein Foto ist stumm. Keine Stimme, die ablenken könnte. Keine Worte, die beschönigen. Und darum glaube ich an die Fotografie. Vielleicht sogar umso mehr, je moderner die Welt um uns herum wird. Vielleicht umso mehr, je schneller sie sich dreht.

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